Die laufende Geldleistung

 

Wird die Kindertagespflege durch den Träger der öffentlichen Jugendhilfe gefördert, hat die Tagespflegeperson einen Anspruch auf die laufende Geldleistung (die laufende Geldleistung ist gemäß § 23 Abs. 1 SGB VIII „an die Tagespflegeperson“ zuzahlen).  

 

Die laufende Geldleistung beinhaltet gemäß § 23 Abs. 2 SGB VIII: 
 

  • die Erstattung angemessener Kosten für den Sachaufwand

  • einen Betrag zur Anerkennung der Förderungsleistung, der gemäß § 23 Abs. 2a SGB VIII leistungsgerecht auszugestalten ist sowie

  • die Erstattung nachgewiesener Aufwendungen zu einer Unfallversicherung

  • die hälftige Erstattung nachgewiesenerAufwendungen zu einer angemessenen Alterssicherung

  • die hälftige Erstattung nachgewiesenerAufwendungen zu einer angemessenen Kranken- und Pflegeversicherung

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    Bei der leistungsgerechten Ausgestaltung des Anerkennungsbetrags (für die Leistung der Erziehung, Bildung und Betreuung) sind gemäß § 23 Abs. 2a SGB VIII zu berücksichtigen:

      

  • der Umfang der Leistung

  • die Anzahl der Kinder

  • der Förderbedarf der Kinder

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    Die Berücksichtigung der genannten Kriterien  ist zwingend, aber nicht abschließend; berücksichtigt werden kann z. B. auch der Umfang der Qualifizierung.